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Empirische und ex­peri­men­telle Linguistik des Deut­schen: Psycholinguistik

Univ.Prof. Dr. Barbara Mertins

Porträt Prof. Dr. Barbara Mertins © Roland Baege

Emil-Figge-Str. 50
Raum 3.109

Sekretariat: (+49)231 755 5873
Office: (+49)231 755 2916

E-Mail

Sprechzeiten: ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Lage zu Co­ro­na/COVID-19 findet die Scheinsprechstunde im Win­ter­se­mes­ter 2021/2022 nur di­gi­tal statt. Kontaktieren Sie dazu bitte Johannes Hochmann.

Ar­beits­schwer­punk­te und Forschungsfelder

Psycholinguistik

  • Spra­che & Kognition
  • psycholinguistische Grund­la­gen des Lernens (Gedächtnis, konzeptuelle Präferenzen)
  • Sprachpathologie
  • Zweit- & Erstspracherwerb
  • Bilingualismus (v.a. kognitive Vorteile, Code-Switching)
  • Hochbegabung

Me­tho­den der ex­pe­ri­men­tel­len Linguistik

  • Eye-Tracking
  • Experimentelles Design & Me­tho­den

Linguistik der Gegenwart

  • Temporalitätsforschung (insb. Aspekt & Tempus)
  • Definitheit, Spezifizität
  • Lexikon
  • Informationsstruktur

 

Aktuelle Ankündigungen

 

  • Seit WS 2018/19 wird an der TU Dort­mund und der RUB ein neuer, gemeinsamer MA-Stu­di­en­gang Empirische Mehrsprachigkeitsforschung an­ge­bo­ten. In­for­ma­ti­onen siehe EMF-FLYER / EMF-POSTER.

 

Nächste Sprechstunden

ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Lage zu Co­ro­na/COVID-19 findet die Scheinsprechstunde im Win­ter­se­mes­ter 2021/2022 nur di­gi­tal statt. Bitte kontaktieren Sie dazu Johannes Hochmann. (Email: johannes.hochmanntu-dortmundde)

Reguläre Sprechstunden finden eben­falls nur di­gi­tal und nach Vereinbarung statt!

 

Scheine - Unterschrift

Werfen Sie bitte Ihre Scheine in das Postfach von "Team-Mertins" (EF 50, 3. Etage) ein. Sie kön­nen Ihren Schein dann in der darauffolgenden Woche im Raum 3.105 abholen kön­nen. Danke.

Schein-Sprechstunde im WiSe 2021/2022:

ACHTUNG! Aufgrund der aktuellen Lage zu Co­ro­na/COVID-19 findet die Scheinsprechstunde im Win­ter­se­mes­ter 2021/2022 nur di­gi­tal statt. Bitte kontaktieren Sie dazu Johannes Hochmann. (Email: johannes.hochmanntu-dortmundde)

Ansonsten gilt in Nicht-Co­ro­na-Zeiten nor­ma­ler­wei­se: Die Schein-Sprechstunde findet immer montags von 11:45 - 12:15 Uhr und 13:45 - 14:15 Uhr statt. In diesen Zeiten kön­nen Scheine zur Unterschrit im Raum 3.105 abgegeben und in der darrauffolgenden Woche auch wieder abgeholt wer­den. Bitte beachten Sie, dass die Scheine nicht am selben Tag abgegeben und wieder abgeholt wer­den kön­nen.

Wissen­schaft­liche Aus­bil­dung und akademischer Wer­de­gang


seit Nov. 2014
Professorin
für empirische und ex­peri­men­telle Linguistik des Deut­schen - Psycholinguistik an der TU Dort­mund, Fa­kul­tät 15

Sept. 2014
Rufablehnung an die Uni­ver­si­tät Marburg: W2-Pro­fes­sur für DaF/DaZ

Dez. 2012
Habilitation
mit der Schrift Un­ter­su­chung zu Spra­che und Kognition am Bei­spiel von Ereigniskonzeptualisierung und Textkohärenz im Deut­schen und Tschechischen an der Neuphilologischen Fa­kul­tät der Ruprecht-Karls Uni­ver­si­tät Heidelberg. Venia Legendi für das Fach Germanistische Linguistik unter besonderer Be­rück­sich­ti­gung der Psycholinguistik

Nov. 2004
Pro­mo­ti­on
in Psycholinguistik mit der Dissertation At the same time: The expression of simultaneity in learner varieties am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik & Radboud Uni­ver­si­tät Nijmegen

Dez. 1998
Magister
in Sprachwissenschaft, Philosophie und Neuere dt. Literatur an der Albert-Ludwigs-Uni­ver­si­tät in Freiburg im Breisgau mit der Ar­beit Kontext, Suchperspektive und sprachliche Assoziationstätigkeit. Eine empirische Ar­beit zum Zu­sam­men­hang von Schizophrenie und Sprachverarbeitung

Sept. 1993
- Juli 1998

Stu­di­um der Germanistik (Fach­rich­tung Neurolinguistik), der Philosophie, der Neueren dt. Literatur an der Albert-Ludwigs-Uni­ver­si­tät in Freiburg im Breisgau

Okt. 1992
- Juni 1993

Stu­di­um der Germanistik und der Bohemistik an der Karls-Uni­ver­si­tät in Prag


Auszeich­nungen / Preise / Sti­pen­di­en

2019
Nominierung durch Stu­die­ren­de der Germanistik der Fa­kul­tät 15 für den Ars-Legendi-Preis für ex­zel­len­te, for­schungs­ba­sier­te Hoch­schul­lehre

2017
IDEAward für heraus­ra­gen­de Inklusionslehre

2014
Erasmus-Mundus For­schungs­sti­pen­dium für die Uni­ver­si­tät Haifa, Israel

2010-2011
einjähriges For­schungs­sti­pen­dium; Center Of Advanced Study, Oslo

2010
Nominierung durch die Fachschaft des IDF für den Ars-Legendi-Preis für ex­zel­len­te Hoch­schul­lehre

2009 & 2010
jeweils ein einwöchiges Aufenthaltsstipendium der Karls-Uni­ver­si­tät Prag

2008-2009
Teil­nah­me an dem Management-Pro­gramm Auf dem Weg zur Pro­fes­sur der Exzellenzinitiative der Uni­ver­si­tät Heidelberg

2007
Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis zur För­de­rung des besten wis­sen­schaft­lichen Nachwuchses der Uni­ver­si­tät Heidelberg

1999-2004
Pro­mo­tions­sti­pen­di­um der MPG am Max-Planck-Institut für Psycholinguistik

1995-1996
DAAD-Sti­pen­dium an der Albert-Ludwigs-Uni­ver­si­tät, Freiburg

Die Website der psycholinguistics laboratories unter der Leitung von Prof. Dr. Mertins finden Sie hier:

https://div.kuwi.tu-dortmund.de/forschung/psycholinguistics-laboratories/

 

  • Psycholinguistische Grund­la­gen der Inklusion (im Rah­men von DoProfiL http://www.doprofil.tu-dortmund.de/cms/de/DoProfiL)
  • Lesestrategien von Schülern und Schü­ler­in­nen mit Hochbegabung
  • kognitives u. sprachliches Profil von bilingualen Kindern und jungen Erwachsenen (mit Fokus auf kognitive Vorteile)

Raum und Kognition

  • Un­ter­schie­de in Raumkognition zwischen Experten und Nicht-Experten (zu­sam­men mit Lehrstuhl Baukonstruktion, Fa­kul­tät 10)
  • Die Rolle des Geschlechts in Raumwahrnehmung
  • Die Rolle der sprachspezifischen Un­ter­schie­de in Raumkognition

Sprachpathologie

  • Sprachverarbeitung bei Alzheimer Demenz
  • Spra­che und Raum bei WBS und Down Syndrom

Weitere Projekte

Das Projekt "Wrestling with Language" nähert sich dem The­ma Spra­che und Mehr­spra­chig­keit in ei­nem neuen in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Kontext an. Hierbei be­geg­nen sich drei Ausdrucksformen: Die Wis­sen­schaft, der Tanz und die Choreografie sowie die Bildende Kunst. Hierbei soll den Teil­neh­men­den ein künstlerischer/ performativer Ausdruck ihrer Gedanken, ihres Wissens sowie ihrer Gefühle zum The­ma er­mög­licht wer­den. Das daraus entstandene Video findet sich hinter dem folgenden Link:

Themenvorschläge für BA- und MA-Ab­schluss­ar­bei­ten

Ausgewählte oder angedachte The­men Ihrer Qualifikationsarbeiten bitte ich in meiner Sprechstunde zu besprechen. Ich versuche, alle BA- und MA-Arbeiten in meine aktuellen For­schungs­pro­jekte einzubinden.
Ab sofort stehen den Stu­die­ren­den, die eine em­pi­risch gestützte Qualifikationsarbeit bei Frau Prof. Dr. Mertins verfassen, ver­schie­de­ne Aufnahmgeräte (Video und Audio) sowie Mikrophone zur Ver­fü­gung

Download der BA- und MA-The­men

 

Informationsblatt zum schriftlichen Kon­zept als Modulabschluss

In den Modulen MLS1 "Vermittlungsperspektiven der Germanistik" und MLS 2 "Forschungsperspektiven der Germanistik" im Masterstudium der Germanistik ist jeweils eine Modulprüfung abzulegen, von der jedoch eine als schrift­li­che Prüfung in Form einer Konzeptarbeit er­fol­gen muss. In­for­ma­ti­onen dazu finden Sie im folgenden Dokument:

Download des Informationsblatts

 

Dr. Kerstin Leimbrink
Akademische Oberrätin - PostDoc
Raum 3.107, Tel. 0231-755-5639
Email:

Dr. Renate Delucchi Danhier
Akademische Rätin - PostDoc
Raum 3.107, Tel. 0231-755-5639
Email: 

Mgr. Anna Marklová
wis­sen­schaft­liche Mitarbeitern - Dok­to­ran­din
Raum 3.107, Tel. 0231-755-2843
Email:

Kim Meitner, M.A.
wis­sen­schaft­liche Mitarbeitern - Dok­to­ran­din
Raum 3.105, Tel. 0231-755-2843
Email:

Elena Panfilova, M.A.
wis­sen­schaft­liche Mitarbeitern - Dok­to­ran­din
Raum 3.105, Tel. 0231-755-2843
Email:

Maryam Fatemi, M.A.
wis­sen­schaft­liche Mitarbeitern - Dok­to­ran­din
Raum 3.105, Tel. 0231-755-2843
Email:

He Huang, M.Sc.
Wissenschaftlicher Mit­ar­bei­ter - Doktorand
PhD in Ko­ope­ra­ti­on mit der Fa­kul­tät Statistik
Email: 

Katrin Odermann, M.A.
Wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin
Raum 3.105, Tel. 0231-755-2843
Email: katrin.odermanntu-dortmundde


ET-Labor

Martin-Schmeißer-Weg 13 
Tel. 0231-755-2453

Dr. Harald Hutter
Technischer Mit­ar­bei­ter
Raum 305, Tel. 0231-755-2901
Email: harald.huttertu-dortmundde

Hanane Bourqia, B.Sc.
Labormanagerin, zurzeit in Elternzeit
Email:

Tom-Louis Wurg, B.A.
wis­sen­schaft­liche Hilfskraft
Email:

Maximilian Goebel,
studentische Hilfskraft
Email:

Moritz Warneke
studentische Hilfskraft
Email: moritz.warneketu-dortmundde


EF 50-Office
Raum 3.105, Tel. 0231-755-4279

Joel Alipaß, B.A.
wis­sen­schaft­liche Hilfskraft
Email:

Johannes Hochmann
studentische Hilfskraft
Email:

Androniki Reichmann, B.A.
wis­sen­schaft­liche Hilfskraft
Email: androniki.reichmanntu-dortmundde

Reyhan Sögüt
studentische Hilfskraft
Email:

Jennifer Voss, B.A.
wis­sen­schaft­liche Hilfskraft
Tätig für den Master EMF der TU und RUB
Email:

Herausgeberin (zu­sam­men mit Tanja Rinker and Sung-Eun Lee) von COGNITIO: Kognitions- und neurowissenschaftliche Beiträge zur natürlichen Sprachverarbeitung (bei Peter Lang Verlag).

Seit 2020 ist Prof. Mertins Teil der Redaktion (Editorial Board) der Zeitschrift Open Slavic Linguistics.

2021

2020

2019

2018

2017

2016

2015

2014

  • Behrens, B., Mertins, B., Fabricius-Hansen, C., Hemforth, B. Understanding coordinate clauses in Czech, English, German, and Norwegian. In Hemforth, B., Mertins, B., Fabricius-Hansen, C.(eds.) Studies in theoretical psycholinguistics, Cham u.a.: Springer Verlag, 1-22.
  • Borthen, K., Hemforth, B., Mertins, B., Behrens, B., Fabricius-Hansen, C. Referring expressions in speech reports. In Hemforth, B., Mertins, B., Fabricius-Hansen, C.(eds.) Studies in theoretical psycholinguistics, Cham u.a.: Springer Verlag, 111-142.
  • Hemforth, B., Mertins, B., Fabricius-Hansen, C.(eds.) Psycholinguistic approaches to meaning and understanding across lan­guage. Cham u.a.: Springer Verlag.

2013

2012

  • Schmiedtová, B. Fünf Einträge für den Be­reich kognitive Linguistik (Aspekt, telisch, atelisch, perfektiv, imperfektiv). In H.B. Wiegand & S. Schierholz (eds.) Wörterbücher zur Sprach- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft.
  • Schmiedtová, B. Das tschechische enzyklopädische Wörterbuch – zwei Einträge: Me­tho­den der Psycholinguistik; Zweitspracherwerb.

2011

2010

2008

2007

2006

  • Schmiedtová, V. & Schmiedtová, B. Určení jazykové základovosti barev v Českém národním korpusu. In Korpusová lingvistika: stav a modelové přístupy. F. Čermák & R. Blatná (eds.), Lidové noviny, Praha, 285-313.

2004

  • Schmiedtová, B. At the same time: The Expression of simultaneity in learner varieties. Berlin, Mouton de Gruyter. 

Antrittsvorlesung am 15. Januar 2016

Antrittsvorlesung an der TU Dort­mund von Frau Prof. Dr. Barbara Mertins am 15. Januar 2016 bei Youtube

 

Der Twitter-Kanal der Psycholinguistics Laboratories:

 

Zum Youtube Kanal der psycholinguistics laboratories mit Videos zum The­ma Mehr­spra­chig­keit und mehr:

YouTube-Kanal der psycholinguistics laboratories

Lehre

Einführung in die Me­tho­den und Zugänge der Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Barbara Mertins
Fr. 10-12 Uhr
BS 1.2 / BVM 1

Diese Vorlesung wird einen ersten Einblick in die ver­schie­de­nen Me­tho­den der empirischen und ex­pe­ri­men­tel­len Linguistik ge­ben sowie einen Überblick über die wichtigsten linguistischen The­o­ri­en verschaffen. Darüber hinaus wer­den Grundsätze einer guten wis­sen­schaft­lichen Praxis erläutert und im Laufe der Vorlesung immer wieder aufgegriffen bzw. wird deren Relevanz anhand von Beispielen aus der For­schung ver­deut­licht. Es wer­den qualitative und quantitative Me­tho­den der Daten­ana­lyse sowie typische Zugänge der Sprachproduktions- und Sprachrezeptionsforschung the­ma­ti­siert. Der Schwer­punkt der Vorlesung wird dabei auf psycholinguistischen Me­tho­den liegen.
 

Mehr­spra­chig­keit unter die Lupe genommen
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mo. 12-14 Uhr
BS 2.2

Ziel dieser Vorlesung ist die Ver­mitt­lung wich­ti­ger Erkennt­nisse aus der aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung. Dazu wer­den zum einen grund­le­gen­de Begrifflichkeiten geklärt, zum anderen zentrale Fragestellungen aus dem Be­reich der bi-/multilingualen Sprachverarbeitung aufgegriffen und anhand von empirischen Befunden beantwortet. Zu­dem wird in der Ver­an­stal­tung an vie­len Punkten eine Brücke zur ge­sell­schaft­li­chen Relevanz von Mehr­spra­chig­keit geschlagen. Methodisch wird in dieser Vorlesung das traditionelle Format einer Vorlesung gesprengt, indem Stu­die­ren­de aktiv in die Vorlesung miteinbezogen wer­den. Die Ver­an­stal­tung richtet sich somit an all jene, die mit den noch immer weitverbreiteten Vor­ur­tei­len, Irrtürmern und Mythen aufräumen und diese durch fundiertes Wissen ersetzen wol­len.


Forschungskolloquium: Über den Tellerrand gucken
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mi. 10-12 Uhr
MLS 2.1

Das Forschungskolloquium zielt darauf ab, fortgeschrittene Stu­die­ren­de, die an neuen Erkenntnissen in­te­res­siert sind, in einen Diskussionsraum zu­sam­men­zu­brin­gen, in dem neueste For­schungs­the­men multiperspektivisch besprochen wer­den. Auch in diesem Se­mes­ter bietet das Kolloquium den TeilnehmerInnen einen Blick über den eigenen Tellerrand an, indem Kolleginnen und Kollegen aus benachbarten, sowie ganz entfernten Fach­rich­tungen die Runde mit Vorträgen und anschließenden Dis­kus­si­o­nen bereichern. So ist das Format des Kolloquiums eine Mischung zwischen intensiver Textarbeit zu aus­ge­wähl­ten psycholinguistischen The­men und Gastvorträgen von eingeladenen Ex­per­tin­nen und Experten aus un­ter­schied­lichen Fachbereichen.


Mehr­spra­chig­keit und der so­ge­nannte Migrations-Vordergrund
Prof. Dr. Barbara Mertins
Do. 9-12 Uhr
MLS 2.1

Der Begriff "Migrationshintergrund" ist genauso geläufig wie verrufen. Bei einer Google-Suche lassen sich in 0,54 Se­kun­den Über 3,5 Mil­lio­nen Er­geb­nisse finden. Die So­zio­lo­gie definiert diesen Begriff als "familiären Hintergrund, Kind bzw. Enkelkind von MigrantInnen zu sein". Auch in anderen Wissenschaftsdisziplinen wie Psy­cho­lo­gie, Erziehungswissenschaften oder Didaktik wird dieser Begriff ver­wen­det. Dabei ist bei der Definition dieses Begriffs ein tieferes Ver­ständ­nis oft nicht mög­lich. Nichtsdestotrotz wird Migrationshintergrund fälschlicherweise als Erklärungsvariable für viele unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen ge­braucht. Wir wer­den in dieser Ver­an­stal­tung genau überprüfen, was dieser Begriff mit sich bringt und wel­che Variablen die gefundenen Un­ter­schie­de tatsächlich erklären kön­nen

Einführung in die Me­tho­den und Zugänge der Sprach­wis­sen­schaften
Prof. Dr. Barbara Mertins
Fr. 12 - 14 Uhr
BS1.2

Diese Vorlesung wird einen ersten Einblick in die ver­schie­de­nen Me­tho­den der empirischen und ex­pe­ri­men­tel­len Linguistik ge­ben. Darüber hinaus wer­den Grundsätze einer guten wis­sen­schaft­lichen Praxis erläutert und im Laufe der Vorlesung immer wieder aufgegriffen bzw. es wird deren Relevanz anhand von Beispielen aus der For­schung ver­deut­licht.
Es wer­den qualitative und quantitative Me­tho­den der Daten­ana­lyse sowie typische Zugänge der Sprachproduktions- und Sprachrezeptionsforschung the­ma­ti­siert. Der Schwer­punkt der Vorlesung wird dabei auf psycholinguistischen Me­tho­den liegen.

 

Forschungskolloqium "Warum Mehr­spra­chig­keit einfach mehr ist!"
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mi. 12 - 14 Uhr
MLS2.1

Das Forschungskolloquium zielt darauf ab, fortgeschrittene Stu­die­ren­de, die an neuen Erkenntnissen in­te­res­siert sind, in einen Diskussionsraum zu­sam­men­zu­brin­gen, in dem neueste For­schungs­the­men aus dem Be­reich Mehr­spra­chig­keitmultiperspektivisch besprochen wer­den. Auch in diesem Se­mes­ter bietet das Kolloquium den Teil­neh­men­den einen Blick über den eigenen Tellerrand an, indem auch Studien und Erkennt­nisse aus benachbarten sowie ganz entfernten Fach­rich­tungen die Dis­kus­si­ons­run­de bereichern.

 

Mehr­spra­chig­keit unter die Lupe genommen
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mo. 12 - 14 Uhr
BS2.2

Ziel dieser Vorlesung ist die Ver­mitt­lung wich­ti­ger Erkennt­nisse aus der aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung. Dazu wer­den zum einen grund­le­gen­de Begrifflichkeiten geklärt, zum anderen zentrale Fragestellungen aus dem Be­reich der bi-/multilingualen Sprachverarbeitung aufgegriffen und anhand von empirischen Befunden beantwortet. 
Zu­dem wird in der Ver­an­stal­tung an vie­len Punkten eine Brücke zur ge­sell­schaft­li­chen Relevanz von Mehr­spra­chig­keit geschlagen. Methodisch wird in dieser Vorlesung das traditionelle Format einer Vorlesung gesprengt, indem Stu­die­ren­de aktiv in die Vorlesung miteinbezogen wer­den
Die Ver­an­stal­tung richtet sich somit an all jene, die mit den noch immer weitverbreiteten Vor­ur­tei­len, Irrtürmern und Mythen aufräumen und diese durch fundiertes Wissen ersetzen möchten.

 

Spra­che und Kom­mu­ni­ka­ti­on bei Tieren
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mo. 8 - 10 Uhr
MLS2.1

In diesem Seminar wer­den wir uns den un­ter­schied­lichen Kommunikationsmöglichkeiten sowie sprachlichen Ausdrucksformen bei Tieren widmen. Einer der ersten mensch­li­chen Vorurteile ist, dass der Mensch dem Tier überlegen sei: Mit diesem Vorurteil wer­den wir uns im ge­sam­ten Verlauf der Ver­an­stal­tung immer wieder auseinandersetzen. Nachdem die Grundlage geschaffen wurde, der eindeutig zu entnehmen ist, dass Tiere mit­ei­nan­der kommunizieren, einige Tiere auch sprachliche Systeme verwenden und bestimmte Spezies sozial-kulturelle Errungenschaften zei­gen, wird das Seminar eben­falls auf die Verletzung der Tierrechte durch den Men­schen näher ein­ge­hen, wel­che sich u.a. in der Tierhaltung sowie dem allgemeinem Umgang mit Tieren ausdrückt.
Diese Ver­an­stal­tung wird in enger Ko­ope­ra­ti­on mit dem Seminar zum Erstspracherwerb von Frau Dr. Kerstin Leimbrink (BS 2.2) vollzogen. Dabei ist die Idee, dass nicht nur die Dozentinnen mit­ei­nan­der ar­bei­ten, sondern auch die Stu­die­ren­den eine interaktive Gruppenarbeit im Rah­men von zwei Sitzungen ein­ge­hen

 

Mehr­spra­chig­keit und der so­ge­nannte Migrations-Vordergrund
Prof. Dr. Barbara Mertins
Do. 9 - 14 Uhr (Blockseminar)
MLS1.1

Der Begriff "Migrationshintergrund" ist genauso geläufig wie verrufen. Bei einer Google-Suche lassen sich in 0,54 Se­kun­den Über 3,5 Mil­lio­nen Er­geb­nisse finden. Die So­zio­lo­gie definiert diesen Begriff als "familiären Hintergrund, Kind bzw. Enkelkind von MigrantInnen zu sein". Auch in anderen Wissenschaftsdisziplinen wie Psy­cho­lo­gie, Erziehungswissenschaften oder Didaktik wird dieser Begriff ver­wen­det. Dabei ist bei der Definition dieses Begriffs ein tieferes Ver­ständ­nis oft nicht mög­lich. Nichtsdestotrotz wird Migrationshintergrund fälschlicherweise als Erklärungsvariable für viele Un­ter­schie­de zwischen Kindern und Erwachsenen ge­braucht

Wir wer­den in dieser Ver­an­stal­tung genau überprüfen, was dieser Begriff mit sich bringt und wel­che Variablen die gefundenen Un­ter­schie­de tatsächlich erklären kön­nen
Ich möch­te Sie da­rum bitten, pünktlich um 9:00 Uhr zu er­schei­nen. Wir wer­den die 3 Stunden jeweils voll nut­zen, jedoch zwischendurch Pausen einlegen. Es wird sich um eine hybride Ver­an­stal­tung (auch di­gi­tal) handeln - je nach Stand der Pan­de­mie. In jedem Falle wer­den Ab­stands­re­geln ein­ge­hal­ten

Die Termine wer­den die Folgenden sein:
15.4.: 9-12 Uhr 
29.4.: 9-12 Uhr
20.5.: 9-12 Uhr 
10.6.: 9-12 Uhr
24.6.: 9-12 Uhr
01.07.: 9-13 (!!) Uhr

Einführung in die Me­tho­den und Zugänge der Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Barbara Mertins
Fr. 10 - 12 Uhr
BS1.2

Diese Vorlesung wird einen ersten Einblick in die ver­schie­de­nen Me­tho­den der empirischen und ex­pe­ri­men­tel­len Linguistik ge­ben. Darüber hinaus wer­den Grundsätze einer guten wis­sen­schaft­lichen Praxis erläutert und im Laufe der Vorlesung immer wieder aufgegriffen bzw. es wird deren Relevanz anhand von Beispielen aus der For­schung ver­deut­licht.
Es wer­den qualitative und quantitative Me­tho­den der Daten­ana­lyse sowie typische Zugänge der Sprachproduktions- und Sprachrezeptionsforschung the­ma­ti­siert. Der Schwer­punkt der Vorlesung wird dabei auf psycholinguistischen Me­tho­den liegen.

 

Einführung in die Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Barbara Mertins
Di. 8 - 10 Uhr

Diese Vorlesung wird einen ersten Einblick in die grund­le­gen­de Sprachwissenschaft und ih­re un­ter­schied­lichen Teilbereiche ge­ben. Zu diesen Teilbereichen zählen Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik/Pragmatik und auch die Graphematik. In der Vorlesung wer­den die grundlegenden the­o­re­tisch­en Konzepte und Fragestellungen der Sprachwissenschaft vermittelt und diskutiert. Ein Teil der Vorlesung wird wö­chent­lich eine Übung sein, in der mit­hil­fe von TutorInnen die Inhalte der Vorlesung sys­te­ma­tisch wie­der­holt und geübt wer­den.

 

Forschungskolloquium "Warum Mehr­spra­chig­keit einfach mehr ist!"
Prof. Dr. Barbara Mertins
Mi. 10 - 12 Uhr
MLS2.1

Das Forschungskolloquium zielt darauf ab, fortgeschrittene Stu­die­ren­de, die an neuen Erkenntnissen in­te­res­siert sind, in einen Diskussionsraum zu­sam­men­zu­brin­gen, in dem neueste For­schungs­the­men aus dem Be­reich Mehr­spra­chig­keit multiperspektivisch besprochen wer­den. Auch in diesem Se­mes­ter bietet das Kolloquium den Teil­neh­mern einen Blick über den eigenen Tellerrand an, indem auch Studien und Erkennt­nisse aus benachbarten sowie ganz entfernten Fach­rich­tungen die Dis­kus­si­ons­run­de bereichern.

 

The Babel Laboratory
Prof. Dr. Barbara Mertins
Blockseminar
MLS 2.1

Diese Ver­an­stal­tung schließt an das Projekt Wrestling with Language an, welches sehr er­folg­reich im Februar 2020 an der TU Dort­mund durch­ge­führt wurde. Als Ergebnis kann unter diesem Link der Begleitfilm der Werkstatt angesehen wer­den:https://youtu.be/DKiBwuSX0RQ. Der Film wurde von dem Teamfilm+kontext, Miriam Jakobs und Gerhard Schick, mit der inno­va­ti­ven 3D-Tech­no­lo­gie gedreht.

Das neue Vorhaben The Babel Laboratory wid­met sich nun der Ver­bin­dung zwischen den eigenen Spra­che/n, Einstellungen, Gefühlen und künstlerischem Ausdruck. Wieder sollen Stu­die­ren­de aller Fachbereiche, Schüler:innen sowie in­te­res­sier­te Men­schen aus dem nicht-aka­de­mischen Umfeld teilnehmen kön­nen. Wissenschaftlich stützt sich das Projekt auf die The­o­rie des Threshold Learn­ing von Ray Land. Diese besagt im Kern, dass jegliche Art von Erkenntnis erst dann mög­lich ist, wenn unangenehme und ne­ga­ti­ve Gefühle, die oft mit dem Eintritt von et­was Neuem auf­tre­ten, anerkannt und zugelassen wer­den. Laut Land ist dies die Schwelle, über die gegangen wer­den muss, um einen neuen Wissensraum zu betreten.

Sprachliche Viel­falt und in­ter­kul­tu­relles Zusammenleben sowie Ver­ständ­nis sind somit nur dann mög­lich, wenn Men­schen ih­re eigenen Glaubenssätze (auch Vorurteile) zulassen und der Neuausrichtung somit buchstäblich Raum ge­ben. Obwohl vieles von dem Gesagten oder Beschriebenen bekannt ist, scheitert man aus unserer Sicht oft an dem Umstand, dass eigene Einstellungen nicht als solche erkannt wer­den und dass dadurch die Schwellenerfahrung kontinuierlich verhindert wird. Durch körperlich-künst­le­ri­sche Betätigung kön­nen jedoch solche hochkomplizierten und auch intimen Prozesse von jedem einzelnen gespürt und wahrgenommen wer­den. Dies könnte die Grundlage dafür sein, die gesellschaftliche sowie in­di­vi­du­elle Mehr­spra­chig­keit und Multikulturalität in ein neues, lebendiges Licht zu rücken.

Während im ersten Projekt Wrestling with Language eher die in­di­vi­du­elle Aus­ei­nan­der­set­zung mit sich selbst und den eigenen Sprachen stattfand, würde das Folgeprojekt The Babel Laboratory die ge­sell­schaft­li­chen Aspekte von Spra­che und Mehr­spra­chig­keit in den Vordergrund rücken.

So wird das Projekt neben Frau Mertins und ihrem Team von einer bildenden Künstlerin, zwei Choreographen und Tänzern sowie einer Performancekünstlerin und ei­nem Theaterregisseur geleitet. Das Leitungsteam der Ver­an­stal­tung ist extrem in­ter­dis­zi­pli­när und multilingual ausgerichtet.

 

Ringvorlesung Mehr­spra­chig­keit
Prof. Dr. Barbara Mertins

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.