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Dr. Linda Leskau

Porträt Dr. Linda Leskau © Roland Baege

Emil-Figge-Str. 50
Raum 3.117

(+49)231 755-2940
E-Mail
Sprechzeiten:
Vorlesungszeit: montags, 16:00-17:00 Uhr

Vorlesungsfreie Zeit: 26.07., 02.08., 16.08., 06.09. und 13.09. jeweils von 16:00-17:00 Uhr; 27.09. von 12:00-13:00 Uhr

Die Sprechstunde findet aufgrund der aktuellen Pan­de­mie di­gi­tal statt. Schreiben Sie mir per Mail und ich sende Ihnen meine di­gi­ta­len Kon­takt­da­ten und einen festen Termin.

Ar­beits­schwer­punk­te und Forschungsfelder

  • Deutschsprachige Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart (Schwer­punkte um 1900, nach 1945 und in der Gegenwart)
  • Literary Disability Studies
  • Gender und Queer Studies
  • Geschichte der Sexualität
  • Literatur und Wissen
  • Literatur-, Kultur- und Medientheorie

Stu­di­um der Germanistik, Philosophie und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft an der Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen; 2011-2018 (mit Unterbrechungen) Wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin am Germanistischen Institut der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum; 2012-2015 (mit Unterbrechungen) Stipendiatin im MERCUR-For­schungs­pro­jekt Fallgeschichten; 2012-2018 Pro­mo­ti­on an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum; Forschungsaufenthalte in Wien (2015/16) und Cincinnati/USA (2018/19); Mai 2019 bis Mai 2021 Wissen­schaft­liche Mit­ar­bei­te­rin, seit Juni 2021 Akademische Rätin a.Z. am Institut für Diversitätsstudien an der TU Dort­mund.

Monographien

Herausgeberschaften

  • GENDER. Zeitschrift für Ge­schlecht, Kultur und Gesell­schaft. Schwerpunktheft „Soziale Mo­bi­li­tät und Ge­schlecht. (Trans)nationale Dynamiken der Gegenwart". Hrsg. mit Anne Schlü­ter, Stephan Trinkhaus, Susanne Völker. In Vorbereitung.
  • Disability in German-Speaking Europe. History, Memory and Culture. Hrsg. mit Tanja Nusser, Katherine Sorrels. In Vorbereitung.

Aufsätze in Sammelbänden

  • „Disability in the Texts of Thomas Bernhard". In: Leskau, Linda/Nusser, Tanja/Sorrels, Katherine (Hrsg.): Disability in German-Speaking Europe. History, Memory, and Culture. In Vorbereitung.
  • „Sexueller Pluralismus. Zu Normalität und Abweichung bei Alfred Döblin und Robert Musil". In: Fanta, Walter/Clar, Peter (Hrsg.): Essayismus, Eros, Erkenntnis - Alfred Döblin und Robert Musil. Klagenfurt 2019. (= Jahrbuch für Internationale Germanistik, Reihe A, Kongressberichte). In Vorbereitung.
  • „Botanical Perversions: On the Depathologization of Perversions in Texts by Alfred Döblin and Hanns Heinz Ewers”. In: Craig, Robert/Linge, Ina (Hrsg.): Biological Discourses. The Language of Science and Literature Around 1900. Oxford 2017 (= Cultural History and Literary Imagination. Bd. 27), 211-234.
  • „Medienwissenschaft und Gender“. In: Kampmann, Elisabeth/Schwering, Gregor: Teaching Media. Medientheorie für die Schulpraxis – Grund­la­gen, Beispiele, Per­spek­tiven. Bielefeld 2017, 255-264.
  • Die Ermordung einer Butterblume als literarische AbFallgeschichte gelesen“. In: Aschauer, Lucia/Gruner, Horst/Gutmann, Tobias (Hrsg.): Fallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne. Würzburg 2015, 153-178.
  • „Sadismus/Masochismus in Alfred Döblins Der schwarze Vorhang. Eine Analyse der reziproken Wissenswanderungen zwischen Literatur und Wis­sen­schaft“. In: Böni, Oliver/Johnstone, Japhet (Hrsg.): Crimes of Passion. Re­prä­sen­ta­tionen der Sexualpathologie im frühen 20. Jahrhundert. Berlin/Boston 2015 (= spectrum Literaturwissenschaft. Bd. 50), 139-156.
  • „Superpunk. Zur Subversion der Normalität“. In: Schlicht, Corinna/Ernst, Thomas (Hrsg.): Körperdiskurse. Gesell­schaft, Ge­schlecht und Entgrenzungen in deutsch­sprachigen Liedtexten von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart. Duis­burg 2014, 111-124.
  • „TheorieTrashTheater. Eine Un­ter­su­chung der Theatertexte von René Pollesch“. In: Schlicht, Corinna (Hrsg.): Stimmen der Gegenwart. Beiträge zu Literatur, Film und Theater seit den 1990er Jah­ren. Oberhausen 2011 (= Autoren im Kontext – Duisburger Studienbögen. Bd. 12), 203-220.
  • „Das Unmögliche. Zur Subjektivation in Martin Heckmanns‘ Text ‚Kommt ein Mann zur Welt‘“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. In: Schlicht, Corinna (Hrsg.): Identität. Fragen zu Selbstbildern, körperlichen Dispositionen und ge­sell­schaft­li­chen Überformungen in Literatur und Film. Oberhausen 2010 (= Autoren im Kontext – Duisburger Studienbögen. Bd. 11), 194-212.

Aufsätze in Zeitschriften

  • Ge­schlecht, Geld und Gentrifizierung. Überlegungen zu Anke Stellings Roman 'Schäfchen im Trockenen'". Gemeinsam mit Annika Klanke. In: Journal Netz­werk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 45 (2019), 35-40.
  • „Vielleicht ereignet sich das Unmögliche. Überlegungen zu Jacques Derridas ‚Die unbedingte Uni­ver­si­tät‘“. In: Mauerschau – Raum und Zeit 1 (2010), 48-63.
  • „Theoriedickicht oder Theater à la Pollesch“. Gemeinsam mit Se­bas­ti­an Brohn, Oliver Clemens, Christian Gardt, Christian Lock. In: Mauerschau – Durststrecke 2 (2009), 196-214.
  • „Intertextuelle Leichen“. Gemeinsam mit Se­bas­ti­an Brohn, Oliver Clemens, Christian Gardt, Christian Lock. In: Mauerschau – Durststrecke  2 (2009), 192-195.
  • „Parasitärer Befall. Zur Dekonstruktion der Sprechakttheorie“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. In: Mauerschau – Konstruktion/Dekonstruktion 1 (2009), 120-124.

Handbuch- und Lexikonartikel

  • „Lesegesellschaft/Lesekabinett“. In: Binczek, Natalie/Dembeck, Till/Schä­fer, Jörgen (Hrsg.): Handbuch Me­di­en der Literatur. Berlin/Boston 2013, 589-593.
  • „René Pollesch“. In: AutorInnenlexikon der Gegenwart. www.uni-due.de/autorenlexikon/pollesch, ver­öf­fent­licht 26.06.2013.

Tagungsberichte

  • „Zukunftsfragen und Genderforschung – Ein in­ter­dis­zi­pli­närer Forschungsdialog. Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW am 08.11.2012 im SANAA-Gebäude in Essen“. Gemeinsam mit Farina Wagner. In: Journal Netz­werk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 33 (2013), 24-29.

 

Eingeladene Vorträge

  • In Vorbereitung: Sep­tem­ber 2021 – „Kanonisierung / Popularisierung: Johanna Spyris Heidi-Romane". Gemeinsam mit Sigrid Nieberle. Johanna Spyris (1827-1901) Werk neu lesen. Goethe-Uni­ver­si­tät Frankfurt a. M. –  di­gi­tal.
  • 05.03.2021 – „Disability Vlogs. Kollektive Ar­beit am Selbst?". Optimierung des Selbst. Zweite Jahrestagung des Graduiertennachwuchskollegs „Ethnographien des Selbt in der Gegenwart". Johannes Gutenberg-Uni­ver­si­tät Mainz - di­gi­tal.
  • 9.11.2019 – „‚Jede Perversität läßt sich darstellen‘. Zu Normalität und Abweichung bei Alfred Döblin und Robert Musil“. Vor­trag beim In­ter­natio­nalen Alfred-Döblin-Kolloquium, Klagenfurt, Österreich.
  • 25.04.2019 – „‚[W]eil es jeder, der an diese Stelle kommt, von selbst lies’t‘. Mimikry und Hybridität in Heinrich von Kleists Die Verlobung in St. Domingo“. Vor­trag am German Department, Uni­ver­sity of Cincinnati, USA.
  • 16.09.2018 – „Kriminologie und Sexualwissenschaft. Alfred Döblins Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord“. Focus Conference at the Department of German Studies – “Investigations into the Genre of German Crime Fiction”, Uni­ver­sity of Cincinnati, USA.
  • 28.10.2016 – „Gender und Me­di­en“. Fachgespräch V. gender in der populären musik. Gefördert durch den Kin­der- und Jugendförderplan des Landes NRW. Ver­an­stal­tet von: MädchenMusikAkademie c/o Mädchenzentrum Gelsenkirchen e. V. in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Kulturraum „die flora“ und dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen.
  • 29.09-02.10.2016 – Teil­nah­me am Seminar “The Literary Life of Plants: Agency, Languages, and Poetics of the Vegetal“. German Studies Association. Fortieth Annual Conference, San Diego, USA.
  • 21.01.2016 – „Fortpflanzung und Perversion in den Texten Alfred Döblins und Hanns Heinz Ewers‘“. Vor­trag am Institut für Germanistik, Uni­ver­si­tät Wien, Österreich.
  • 18.-21.09.2014 – Teil­nah­me am Seminar “Theories of/on Sexual Pathology from 1800 to the Present”. German Studies Association. Thirty-Eighth Annual Conference, Kansas City, USA.
  • 11.12.2013 – „Sadismus und Masochismus um 1900. Ein kurzer Überblick“. Vor­trag im Rah­men des Seminars Literarische Moderne (Corinna Schlicht), Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen, Cam­pus Essen.
  • 07.12.2012 – „Superpunk. Zur Subversion der Normalität". NachwuchswissenschaftlerInnentagung der Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen. Körperbilder in Liedtexten des 20. und 21. Jahrhunderts, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI).
  • 03.12.2010 – „TheorieTrashTheater. Eine Un­ter­su­chung der Theatertexte von René Pollesch“. Interdisziplinäre Tagung. Stimmen der Gegenwart, Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen, Cam­pus Essen.
  • 11.12.2009 – „Das Unmögliche. Zur Subjektivation in Martin Heckmanns‘ Text ‚Kommt ein Mann zur Welt‘“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. Interdisziplinäre Tagung. Identität. Fragen zu Individualität, Selbstbildern, psychischen Dispositionen und ge­sell­schaft­li­chen Überformungen in Literatur und Film, Uni­ver­si­tät Duis­burg-Essen, Cam­pus Essen.

Sonstige Vorträge

  • In Vorbereitung: Juli 2021 – „‚Fast dasselbe, aber nicht ganz‘. Dis/ability in E.T.A. Hoffmanns Klein Zaches genannt Zinnober“. XIV. Kongress der In­ter­natio­nalen Vereinigung für Germanistik (IVG). Sektion „Be­hin­de­run­gen und He­raus­for­de­run­gen – Disability Studies in der Germanistik“. Palermo, Italien – di­gi­tal.
  • 10.12.2020 – „Disabled Cyborgs. Posthumanistische Überlegungen zu An­dre­as Eschbachs Der Letzte seiner Art". International Conference Gender Revisited. Negotiating Gender in the Age of Posthumanism, Karl-Franzens-Uni­ver­si­tät Graz, Österreich – di­gi­tal.
  • 15.11.2019 – „Ge­schlecht, Geld und Gentrifizierung. Überlegungen zu Anke Sterlings Roman Schäfchen im Trockenen". Gemeinsam mit Annika Klanke. Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW "Geld und Ge­schlecht - Tatsachen, Tabus und Träume", Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum.
  • 06.10.2019 – „Das ‚verkrüppelte‘ Genie. Be­hin­derung, Kunst und Wis­sen­schaft bei Thomas Bernhard“. German Studies Association. Forty-Third Annual Conference, Panel: Dis/ability in German-Language Culture. Portland, USA.
  • 06.09.2019 – „Disability and Gender Studies. Approaches to an Interweaving in German-speaking Literature”. 8th Annual Conference of ALTER – European Society for Disability Research. Köln.
  • 13.04.2019 – „‚Jetzt haben Sie Beine / und haben doch keine Beine‘. Disability Drag in Thomas Bernhards Dramen Ein Fest für Boris und Der Weltverbesserer“. KFLC – The Languages, Literatures, and Cultures Conference, Uni­ver­sity of Kentucky, USA.
  • 16.03.2019 – „Der ‚Geistesmensch‘ als ‚Prothesengott‘? Überlegungen zu Körper und Geist in Thomas Bernhards Erzählung Die Billigesser“. Kon­fe­renz Bodies of Work: Gender, Space and Materiality in German Studies. Vanderbilt Uni­ver­sity, USA.
  • 16.07.2018 – „Literarische Be­hin­derung. Das Motiv der ‚Verkrüppelung‘ in den Texten von Thomas Bernhard“. Projektpräsentation im Rah­men des Gateway-Fel­low­ships der Research School PLUS, Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum.
  • 22.06.2018 – „Disability – Gender – Postcolonial. Annäherung an eine Verschränkung in Literatur und The­o­rie“. Interdisziplinäres Kolloquium für (Post)DoktorandInnen, Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG), Uni­ver­si­tät Trier.
  • 10.04.2015 – „Botanical Perversions in Narratives written by Alfred Döblin and Hanns Heinz Ewers”. Postgraduate-Led Conference. Biological Discourses. The Language of Science and Literature around 1900, St. John’s College, Uni­ver­sity of Cambridge, England.
  • 05.07.2014 – „Sadismus/Masochismus in den Fallgeschichten Alfred Döblins“. Kolloquium des MERCUR-For­schungs­pro­jekts „Fallgeschichten“, Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum.
  • 24.07.2013 – „Sadismus/Masochismus. Eine Analyse von Alfred Döblins Der schwarze Vorhang“. International Conference. Crimes of Passion. Representing Sexual Pathology in the Early 20th Century, Uni­ver­si­tät Münster.

 

 

An­mel­dung zur Modulabschlussprüfung im BLS-Modul 

Weitere In­for­ma­ti­onen zur An­mel­dung für das SoSe 2021 bzw. das WiSe 2021-22 sowie zu den Prüfungsmodalitäten finden Sie hier.

 

Aktuelle Ver­an­stal­tung: Wiedersehen mit Heidi / Re-reading Heidi

Ein Lehr-, Lern- und Publikationsprojekt am Institut für Diversitätsstudien. Weitere In­for­ma­ti­onen finden Sie hier.

 

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.