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Dr. Linda Leskau

Porträt Dr. Linda Leskau © Roland Baege

Emil-Figge-Str. 50
Raum 3.117

(+49)231 755-2940
E-Mail
Sprechzeiten:
Vorlesungszeit: montags, 16:00-17:00 Uhr
Die Sprechstunde findet aufgrund der aktuellen Pandemie digital statt. Schreiben Sie mir per Mail und ich sende Ihnen meine digitalen Kontaktdaten und einen festen Termin.

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsfelder

  • Deutschsprachige Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart (Schwerpunkte um 1900, nach 1945 und in der Gegenwart)
  • Literary Disability Studies
  • Gender und Queer Studies
  • Geschichte der Sexualität
  • Literatur und Wissen
  • Literatur-, Kultur- und Medientheorie

Funktionen

  • Prüfungskoordination des Instituts für Diversitätsstudien
  • WebAdmin des Instituts für Diversitätsstudien
  • Stellvertretendes Mitglied der Wissenschaftlichen Beschäftigten in der Lehreinheitskommission Germanistik

Studium der Germanistik, Philosophie und Kommunikationswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen; 2011-2018 (mit Unterbrechungen) Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum; 2012-2015 (mit Unterbrechungen) Stipendiatin im MERCUR-Forschungsprojekt Fallgeschichten; 2012-2018 Promotion an der Ruhr-Universität Bochum; Forschungsaufenthalte in Wien (2015/16) und Cincinnati/USA (2018/19); Mai 2019 bis Mai 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, seit Juni 2021 Akademische Rätin a.Z. am Institut für Diversitätsstudien an der TU Dortmund.

Monographien

Herausgeberschaften

  • Wiedersehen mit Heidi. Polyperspektivische Lektüren der Heidi-Romane Johanna Spyris. Hrsg. mit Sigrid Nieberle. Bielefeld 2022 (= Diversity in Culture. Bd. 1) (in Vorbereitung)
  • Disability in German-Speaking Europe. History, Memory and Culture. Hrsg. mit Tanja Nusser, Katherine Sorrels. Rochester/New York 2022 (Peer-Reviewed) (in Vorbereitung).
  • GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Schwerpunktheft „Soziale Mobilität und Geschlecht. (Trans)nationale Dynamiken der Gegenwart" 13 (2021), 3. Hrsg. mit Anne Schlüter, Stephan Trinkaus, Susanne Völker (Peer-Reviewed).

Aufsätze in Sammelbänden

  • „Disability Studies in German-speaking Europe, an introduction". Gemeinsam mit: Tanja Nusser, Katherine Sorrels. In: Linda Leskau/Tanja Nusser/Katherine Sorrels (Hrsg.): Disability in German-Speaking Europe. History, Memory and Culture. Rochester/New York 2022 (Peer-Reviewed) (in Vorbereitung).
  • „Disability in the Texts of Thomas Bernhard". In: Leskau, Linda/Nusser, Tanja/Sorrels, Katherine (Hrsg.): Disability in German-Speaking Europe. History, Memory, and Culture. Rochester/New York 2022 (Peer-Reviewed) (in Vorbereitung).
  • „Sexueller Pluralismus. Zu Normalität und Abweichung bei Alfred Döblin und Robert Musil". In: Fanta, Walter/Clar, Peter (Hrsg.): Alfred Döblin und Robert Musil - Essayismus, Eros und Erkenntnis . Albert-Döblin-Kolloquium Klagenfurt 2019. Bern 2022 (= Jahrbuch für Internationale Germanistik. Bd. 144), 293-311.
  • „Botanical Perversions: On the Depathologization of Perversions in Texts by Alfred Döblin and Hanns Heinz Ewers”. In: Craig, Robert/Linge, Ina (Hrsg.): Biological Discourses. The Language of Science and Literature Around 1900. Oxford 2017 (= Cultural History and Literary Imagination. Bd. 27), 211-234.
  • „Medienwissenschaft und Gender“. In: Kampmann, Elisabeth/Schwering, Gregor: Teaching Media. Medientheorie für die Schulpraxis – Grundlagen, Beispiele, Perspektiven. Bielefeld 2017, 255-264.
  • Die Ermordung einer Butterblume als literarische AbFallgeschichte gelesen“. In: Aschauer, Lucia/Gruner, Horst/Gutmann, Tobias (Hrsg.): Fallgeschichten. Text- und Wissensformen exemplarischer Narrative in der Kultur der Moderne. Würzburg 2015, 153-178.
  • „Sadismus/Masochismus in Alfred Döblins Der schwarze Vorhang. Eine Analyse der reziproken Wissenswanderungen zwischen Literatur und Wissenschaft“. In: Böni, Oliver/Johnstone, Japhet (Hrsg.): Crimes of Passion. Repräsentationen der Sexualpathologie im frühen 20. Jahrhundert. Berlin/Boston 2015 (= spectrum Literaturwissenschaft. Bd. 50), 139-156.
  • „Superpunk. Zur Subversion der Normalität“. In: Schlicht, Corinna/Ernst, Thomas (Hrsg.): Körperdiskurse. Gesellschaft, Geschlecht und Entgrenzungen in deutschsprachigen Liedtexten von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart. Duisburg 2014, 111-124.
  • „TheorieTrashTheater. Eine Untersuchung der Theatertexte von René Pollesch“. In: Schlicht, Corinna (Hrsg.): Stimmen der Gegenwart. Beiträge zu Literatur, Film und Theater seit den 1990er Jahren. Oberhausen 2011 (= Autoren im Kontext – Duisburger Studienbögen. Bd. 12), 203-220.
  • „Das Unmögliche. Zur Subjektivation in Martin Heckmanns‘ Text ‚Kommt ein Mann zur Welt‘“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. In: Schlicht, Corinna (Hrsg.): Identität. Fragen zu Selbstbildern, körperlichen Dispositionen und gesellschaftlichen Überformungen in Literatur und Film. Oberhausen 2010 (= Autoren im Kontext – Duisburger Studienbögen. Bd. 11), 194-212.

Aufsätze in Zeitschriften

  • „Soziale Mobilität und Geschlecht. (Trans)nationale Dynamiken der Gegenwart". Gemeinsam mit: Anne Schlüter, Stephan Trinkaus, Susanne Völker. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Schwerpunktheft „Soziale Mobilität und Geschlecht. (Trans)nationale Dynamiken der Gegenwart" 13 (2021), 3, 7-10 (Peer-Reviewed).
  • „Geschlecht, Geld und Gentrifizierung. Überlegungen zu Anke Stellings Roman 'Schäfchen im Trockenen'". Gemeinsam mit Annika Klanke. In: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 45 (2019), 35-40.
  • „Vielleicht ereignet sich das Unmögliche. Überlegungen zu Jacques Derridas ‚Die unbedingte Universität‘“. In: Mauerschau – Raum und Zeit 1 (2010), 48-63.
  • „Theoriedickicht oder Theater à la Pollesch“. Gemeinsam mit Sebastian Brohn, Oliver Clemens, Christian Gardt, Christian Lock. In: Mauerschau – Durststrecke 2 (2009), 196-214.
  • „Intertextuelle Leichen“. Gemeinsam mit Sebastian Brohn, Oliver Clemens, Christian Gardt, Christian Lock. In: Mauerschau – Durststrecke  2 (2009), 192-195.
  • „Parasitärer Befall. Zur Dekonstruktion der Sprechakttheorie“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. In: Mauerschau – Konstruktion/Dekonstruktion 1 (2009), 120-124.

Handbuch- und Lexikonartikel

  • „Lesegesellschaft/Lesekabinett“. In: Binczek, Natalie/Dembeck, Till/Schäfer, Jörgen (Hrsg.): Handbuch Medien der Literatur. Berlin/Boston 2013, 589-593.
  • „René Pollesch“. In: AutorInnenlexikon der Gegenwart. veröffentlicht 26.06.2013.

Tagungsberichte

  • „Zukunftsfragen und Genderforschung – Ein interdisziplinärer Forschungsdialog. Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW am 08.11.2012 im SANAA-Gebäude in Essen“. Gemeinsam mit Farina Wagner. In: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 33 (2013), 24-29.

 

Eingeladene Vorträge

  • 21.01.2022 – „Von Prothesen und Cyborgs. Behinderung in Science-Fiction-Literatur". Vortrag am Department of Germanic Studies at the University of Illinois Chicago – digital.
  • 21.10.2021 – „Kanonisierung / Popularisierung (Heidi)". Gemeinsam mit Sigrid Nieberle. Johanna Spyris (1827-1901) Werk neu lesen. Goethe-Universität Frankfurt a. M. –  digital.
  • 05.03.2021 – „Disability Vlogs. Kollektive Arbeit am Selbst?". Optimierung des Selbst. Zweite Jahrestagung des Graduiertennachwuchskollegs „Ethnographien des Selbt in der Gegenwart". Johannes Gutenberg-Universität Mainz - digital.
  • 9.11.2019 – „‚Jede Perversität läßt sich darstellen‘. Zu Normalität und Abweichung bei Alfred Döblin und Robert Musil“. Vortrag beim Internationalen Alfred-Döblin-Kolloquium, Klagenfurt, Österreich.
  • 25.04.2019 – „‚[W]eil es jeder, der an diese Stelle kommt, von selbst lies’t‘. Mimikry und Hybridität in Heinrich von Kleists Die Verlobung in St. Domingo“. Vortrag am German Department, University of Cincinnati, USA.
  • 16.09.2018 – „Kriminologie und Sexualwissenschaft. Alfred Döblins Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord“. Focus Conference at the Department of German Studies – “Investigations into the Genre of German Crime Fiction”, University of Cincinnati, USA.
  • 28.10.2016 – „Gender und Medien“. Fachgespräch V. gender in der populären musik. Gefördert durch den Kinder- und Jugendförderplan des Landes NRW. Veranstaltet von: MädchenMusikAkademie c/o Mädchenzentrum Gelsenkirchen e. V. in Kooperation mit dem Kulturraum „die flora“ und dem Referat Kultur der Stadt Gelsenkirchen.
  • 29.09-02.10.2016 – Teilnahme am Seminar “The Literary Life of Plants: Agency, Languages, and Poetics of the Vegetal“. German Studies Association. Fortieth Annual Conference, San Diego, USA.
  • 21.01.2016 – „Fortpflanzung und Perversion in den Texten Alfred Döblins und Hanns Heinz Ewers‘“. Vortrag am Institut für Germanistik, Universität Wien, Österreich.
  • 18.-21.09.2014 – Teilnahme am Seminar “Theories of/on Sexual Pathology from 1800 to the Present”. German Studies Association. Thirty-Eighth Annual Conference, Kansas City, USA.
  • 11.12.2013 – „Sadismus und Masochismus um 1900. Ein kurzer Überblick“. Vortrag im Rahmen des Seminars Literarische Moderne (Corinna Schlicht), Universität Duisburg-Essen, Campus Essen.
  • 07.12.2012 – „Superpunk. Zur Subversion der Normalität". NachwuchswissenschaftlerInnentagung der Universität Duisburg-Essen. Körperbilder in Liedtexten des 20. und 21. Jahrhunderts, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI).
  • 03.12.2010 – „TheorieTrashTheater. Eine Untersuchung der Theatertexte von René Pollesch“. Interdisziplinäre Tagung. Stimmen der Gegenwart, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen.
  • 11.12.2009 – „Das Unmögliche. Zur Subjektivation in Martin Heckmanns‘ Text ‚Kommt ein Mann zur Welt‘“. Gemeinsam mit Oliver Clemens. Interdisziplinäre Tagung. Identität. Fragen zu Individualität, Selbstbildern, psychischen Dispositionen und gesellschaftlichen Überformungen in Literatur und Film, Universität Duisburg-Essen, Campus Essen.

Sonstige Vorträge

  • 28.07.2021 – „‚Fast dasselbe, aber nicht ganz‘. Dis/ability in E.T.A. Hoffmanns Klein Zaches genannt Zinnober“. XIV. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG). Sektion „Behinderungen und Herausforderungen – Disability Studies in der Germanistik“. Palermo, Italien – digital.
  • 10.12.2020 – „Disabled Cyborgs. Posthumanistische Überlegungen zu Andreas Eschbachs Der Letzte seiner Art". International Conference Gender Revisited. Negotiating Gender in the Age of Posthumanism, Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich – digital.
  • 15.11.2019 – „Geschlecht, Geld und Gentrifizierung. Überlegungen zu Anke Sterlings Roman Schäfchen im Trockenen". Gemeinsam mit Annika Klanke. Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW "Geld und Geschlecht - Tatsachen, Tabus und Träume", Ruhr-Universität Bochum.
  • 06.10.2019 – „Das ‚verkrüppelte‘ Genie. Behinderung, Kunst und Wissenschaft bei Thomas Bernhard“. German Studies Association. Forty-Third Annual Conference, Panel: Dis/ability in German-Language Culture. Portland, USA.
  • 06.09.2019 – „Disability and Gender Studies. Approaches to an Interweaving in German-speaking Literature”. 8th Annual Conference of ALTER – European Society for Disability Research. Köln.
  • 13.04.2019 – „‚Jetzt haben Sie Beine / und haben doch keine Beine‘. Disability Drag in Thomas Bernhards Dramen Ein Fest für Boris und Der Weltverbesserer“. KFLC – The Languages, Literatures, and Cultures Conference, University of Kentucky, USA.
  • 16.03.2019 – „Der ‚Geistesmensch‘ als ‚Prothesengott‘? Überlegungen zu Körper und Geist in Thomas Bernhards Erzählung Die Billigesser“. Konferenz Bodies of Work: Gender, Space and Materiality in German Studies. Vanderbilt University, USA.
  • 16.07.2018 – „Literarische Behinderung. Das Motiv der ‚Verkrüppelung‘ in den Texten von Thomas Bernhard“. Projektpräsentation im Rahmen des Gateway-Fellowships der Research School PLUS, Ruhr-Universität Bochum.
  • 22.06.2018 – „Disability – Gender – Postcolonial. Annäherung an eine Verschränkung in Literatur und Theorie“. Interdisziplinäres Kolloquium für (Post)DoktorandInnen, Centrum für Postcolonial und Gender Studies (CePoG), Universität Trier.
  • 10.04.2015 – „Botanical Perversions in Narratives written by Alfred Döblin and Hanns Heinz Ewers”. Postgraduate-Led Conference. Biological Discourses. The Language of Science and Literature around 1900, St. John’s College, University of Cambridge, England.
  • 05.07.2014 – „Sadismus/Masochismus in den Fallgeschichten Alfred Döblins“. Kolloquium des MERCUR-Forschungsprojekts „Fallgeschichten“, Ruhr-Universität Bochum.
  • 24.07.2013 – „Sadismus/Masochismus. Eine Analyse von Alfred Döblins Der schwarze Vorhang“. International Conference. Crimes of Passion. Representing Sexual Pathology in the Early 20th Century, Universität Münster.

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.