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Fakultät Kulturwissenschaften

Projekt #TrustinTruth gestartet

AI generated - Logo: es ist der Text "#TrustinTruth - politische Medienbildung für marginalisierte Jugendliche" zu sehen. Daneben ist eine Lupe und Sprechblasen zu sehen, die verschiedene Medien darstellen. © Dr. Raphaela Tkotzyk​/​TU Dortmund
In diesem Jahr ist das von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) geförderte Forschungsprojekt "#TrustinTruth – Medienkompetenz für eine demokratische Zukunft” gestartet, das sich mit der Nutzung sozialer Medien, der Bewertung von Informationen und dem Umgang Jugendlicher mit möglichen Desinformationen befasst.

Das Forschungsprojekt “#TrustinTruth – Medienkompetenz für eine demokratische Zukunft” an der Technischen Universität Dortmund wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gefördert. Das Projekt befasst sich mit der Nutzung sozialer Medien durch Jugendliche sowie mit ihrem Umgang mit Informationen und möglichen Desinformationen im digitalen Raum.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche Informationen wahrnehmen, deren Glaubwürdigkeit einschätzen und entscheiden, welchen Inhalten sie vertrauen. Dabei wird insbesondere untersucht, welche Rolle Medienkompetenz bei der Orientierung in sozialen Medien spielt und wie Jugendliche mit unterschiedlichen Informationen und möglichen Desinformationen umgehen.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Perspektiven von Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren, darunter insbesondere Jugendliche mit Beeinträchtigungen und/oder Benachteiligungserfahrungen. In einer ersten Projektphase werden hierzu qualitative Einzelinterviews durchgeführt. Mithilfe der bildgestützten „Picturizing Strategy“ (Tkotzyk et al. 2023) werden die Jugendlichen dazu eingeladen, über ihre Erfahrungen mit sozialen Medien, ihre Informationsnutzung und ihre Einschätzungen von Informationen zu berichten.

Ziel des Projekts ist es, ein differenziertes Verständnis davon zu gewinnen, wie Jugendliche Informationen im digitalen Raum wahrnehmen, bewerten und einordnen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Ansätze zur Förderung von Medienkompetenz weiterzuentwickeln und Jugendliche im kompetenten Umgang mit Informationen in sozialen Medien zu unterstützen.

Bei Fragen zum Projekt können Sie sich gern an Dr. Raphaela Tkotzyk wenden.