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Dr. Innokentij Kreknin

Porträt Dr. Innokentij Kreknin © Roland Baege

Emil-Figge-Str. 50
Raum 3.320

(+49)231 755 7450
E-Mail
Sprechzeiten im WiSe 21/22:
Freitag, 14–16 Uhr
Die Sprechzeiten finden rein digital (Zoom) oder telefonisch statt. Schreiben Sie mir eine Mail, um sich anzumelden.

Arbeitsschwerpunkte und Forschungsfelder

  • Autobiographie / Autofiktion, Autorschaft und Subjekttheorien
  • Privatheit, Schlüsselliteratur, Autonomie und Fiktionalitätstheorien
  • Medien-, Literatur- und Kulturtheorie
  • Pop-Literatur
  • Game Studies

Funktionen

  • Studienkoordinator des Instituts für Diversitätsstudien
  • Beschwerdemanagement des Instituts für Diversitätsstudien
  • Ansprechpartner des Mittelbaus der AG Diversitätsstudien (zusammen mit Hanna Höfer)
  • Stellvertretender Vorsitzender der Lehreinheitskommission Germanistik

Studium u.a der Germanistik, Slawistik, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Greifswald, 2008 Magister in Germanistik, NdL und Russistik. 2008 bis 2012 Promotionsstudium an der Graduate School ›Practices of Literature‹ an der Universität Münster. Zwischen 2009 und 2013 Beschäftigungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an den Universitäten Münster, Greifswald und Bielefeld. Von Januar 2014 bis Dezember 2015 PostDoc am DFG-Graduiertenkolleg ›Privatheit‹ an der Universität Passau. März bis Mai 2016 Gastwissenschaftler an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa. Von Mai 2016 bis Dezember 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter, seit Januar 2019 Akademischer Rat a.Z. an der TU Dortmund. Habilitationsprojekt: »Schlüsselliteratur, Schlüsseldiskurs und Schlüsselmechanik: Eine historische Analyse der Funktionen im Dispositiv der Literatur«.

Monographie

2014: Poetiken des Selbst. Identität, Autorschaft und Autofiktion. Am Beispiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin u.a.: De Gruyter.

 

Herausgeberschaften und Mitarbeit

2017:  Unlaute. Noise / Geräusch in Kultur, Medien und Wissenschaften seit 1900. Hrsg. v. Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle, unter Mitarbeit von Innokentij Kreknin. Bielefeld: transcript.

2016: Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit, hrsg. v. Innokentij Kreknin und Chantal Marquardt. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie.

2016: Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel, hrsg. v. Martin Hennig und Innokentij Kreknin. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: Räume und Kulturen des Privaten, hrsg. v. Eva Beyvers, Paula Helm, Martin Hennig, Carmen Keckeis, Innokentij Kreknin und Florian Püschel. Heidelberg: Springer 2016.

2010–2014: Textpraxis. Digitales Journal für Philologie; wissenschaftliches Open-Access-Journal.

 

Aufsätze

2019: »Literarästhetik und die Hermeneutik des Subjekts: Subjektivation bei Christian Kracht – Respondenz zu den Beiträgen von Philip Ajouri und Matthias N. Lorenz«. In: Susanne Komfort-Hein / Heinz Drügh (Hg.): Christian Krachts Ästhetik. Berlin: Metzler 2019, S. 211–224.

2018: »Selbstreferenz und die Struktur des Unbehagens der ›Methode Kracht‹. Zu einem Wandel der Poetik in ›Imperium‹ und ›Die Toten‹«. In: Matthias N. Lorenz und Christine Riniker (Hg.): Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption. Berlin: Frank & Timme 2018, S. 35–69.

2017: »Von Pop zu Post-Pop. Camp als Subversion in den Romanen Joachim Bessings«. In: Dominic Büker / Haimo Stiemer (Hg.):
Social Turn in der Literatur(wissenschaft). Weilerswist: Velbrück 2017, S. 51–78.

2017: »Rettung der informationellen Selbstbestimmung durch die Teilung der digitalen Sphäre? Ein Vorschlag aus subjekttheoretischer Perspektive«. In: Michael Friedewald, Jörn Lamla und Alexander Roßnagel (Hg.): Informationelle Selbstbestimmung im digitalen Wandel. Wiesbaden: Springer Vieweg 2017, S. 201-225.

2016: »Einleitung: Subjekthaftigkeit, Digitalität, Fiktion und Alltagswirklichkeit« (mit Chantal Marquardt). In: Dies. (Hg.): Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie,

S. 1–20, DOI: dx.doi.org/10.17879/34279537229.

2016: »Subjekttheorie und Game Studies – ein Überblick« (mit Martin Hennig). In: Dies. (Hg.): Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: »Einleitung« (mit Eva Beyvers, Martin Hennig, Florian Püschel, Paula Helm und Carmen Keckeis). In: Dies. (Hg.): Räume und Kulturen des Privaten. Heidelberg: Springer, S. 1–17.

2014: »Die beobachtbaren Beobachter: Visuelle Inszenierungen von Autorschaft am Beispiel von Rainald Goetz«. In: Matthias Schaffrick / Markus Willand (Hg.): Theorien und Praktiken der Autorschaft. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 485-518.

2014: »Die Faszination des Totalen: Autokratie und Fanatismus bei Christian Kracht«. In: Christian Sieg / Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Autorschaft im Spannungsfeld von Religion und Politik. Würzburg: Ergon, S. 145-165.

2014: »Jean-François Lyotard (1924-1998): Das postmoderne Wissen (1979)«. In: KulturPoetik 1/2014 (Reihe »KulturKlassiker«), S. 125-134.

2014: »Der Patient namens Schriftsteller. Borderline als Autorschaft und Krankheit bei Joachim Lottmann«. In: Sabine Kyora (Hg.): Subjektform Autor. Autorschaftsinszenierungen als Praktiken der Subjektivierung. Bielefeld: Transcript, S. 327-342.

2013: »Kybernetischer Realismus und Autofiktion. Ein Ordnungsversuch digitaler poetischer Phänomene am Beispiel von Alban Nikolai Herbst«. In: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Strategien literarischer Selbsterschaffung. Bielefeld: Aisthesis, S. 279-314.

2012: »Transmediale Beglaubigungen. Das Internet und seine Spielorte des Autofiktionalen«. In: Franciszek Grucza u.a. (Hg.): Akten des XII. Germanistenkongresses der IVG Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Bern. u.a.: Peter Lang, Bd. 8, S. 205-209.

2011: »Das Licht und das Ich. Identität, Fiktionalität und Referentialität in den Internet-Schriften von Rainald Goetz«. In: Olaf Grabienski / Till Huber / Jan-Noël Thon (Hg.): Poetik der Oberfläche. Die deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 143-164.

 

Lexikon- und Handbuchartikel

2019: »Autofiktion«. Artikel in: Moritz Baßler und Eckhard Schumacher (Hg.): Handbuch Literatur & Pop. (Reihe »Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie«). Berlin u.a.: De Gruyter 2019, S. 199–213.

2018: »Digital Life Narratives / Digital Selves / Autobiography on the Internet«. Artikel in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Handbook Autobiography / Autofiction,

Bd. 1. Berlin u.a.: De Gruyter 2018, S. 557–564, DOI: doi.org/10.1515/9783110279818-071.

2013: »Christian Kracht« (mit Johannes Birgfeld). Artikel in: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. München: Edition Text + Kritik.

 

Rezensionen und kleinere Textsorten

2018: »Herausforderungen des Doppelsinns. Wahrheit und Allegorie der Fabel als Gegenstände der Literaturtheorie«. In: Joachim Kreische, Sigrid Nieberle und Barbara Welzel (Hg.): Aesop @ TU Dortmund. Eine Uni – ein Buch. Dortmund: Dortmunder Schriften zur Kunst 2018, S. 189–196.

2016: Rezension zu: Andrea Bartl und Martin Kraus (Hg.): Skandalautoren: Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierung, 2 Bde. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für literarische Kultur 51/1 (2016), S. 204–214.

2016: Rezension zu: Bernhard Metz und Sabine Zubarik (Hg.): Den Rahmen sprengen. Anmerkungspraktiken in Literatur, Kunst und Film. Berlin: Kadmos 2012. In: Zeitschrift für französische Sprache und Literatur (ZfSL) 125/3 (2016), S. 296–303.

2015: »Kartierungen eines Geheimnisvollen«. Rezension zu: Matthias N. Lorenz (Hg.): Christian Kracht. Werkverzeichnis und kommentierte Bibliografie der Forschung. Bielefeld: Aisthesis 2014]. In: IASLonline.

2008: »Spaßausfall im Spiegelsaal. Christian Kracht und einige Korrekturen am überalterten Diskurs Popliteratur«. In: Zonic Nr. 14/17, S. 140–145.

 

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.