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Dr. Innokentij Kreknin

Porträt Dr. Innokentij Kreknin © Roland Baege

Emil-Figge-Str. 50
Raum 3.320

(+49)231 755 7459
E-Mail
Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit:
2. Au­gust, 16–17 Uhr
16. Au­gust, 16–17 Uhr
30. Au­gust, 16–17 Uhr
4. Okto­ber, 10–11 Uhr
Die Sprechzeiten finden rein di­gi­tal (Zoom) oder telefonisch statt. Schreiben Sie mir eine Mail, um sich anzumelden.

Ar­beits­schwer­punk­te und Forschungsfelder

  • Autobiographie / Autofiktion, Autorschaft und Subjekttheorien
  • Privatheit, Schlüsselliteratur, Autonomie und Fiktionalitätstheorien
  • Me­di­en-, Literatur- und Kulturtheorie
  • Pop-Literatur
  • Game Studies

Funktionen

  • Studienkoordinator des Instituts für Diversitätsstudien
  • Be­schwer­de­ma­nage­ment des Instituts für Diversitätsstudien
  • An­sprech­part­ner des Mittelbaus der AG Diversitätsstudien (zu­sam­men mit Hanna Höfer-Lück)
  • Stellvertretender Vorsitzender der Lehreinheitskommission Germanistik

Stu­di­um u.a der Germanistik, Slawistik, Philosophie und Politikwissenschaft an der Uni­ver­si­tät Greifswald, 2008 Magister in Germanistik, NdL und Russistik. 2008 bis 2012 Promotionsstudium an der Graduate School ›Practices of Literature‹ an der Uni­ver­si­tät Münster. Zwischen 2009 und 2013 Beschäftigungen als wis­sen­schaft­licher Mit­ar­bei­ter und Lehrbeauftragter an den Uni­ver­si­tä­ten Münster, Greifswald und Bielefeld. Von Januar 2014 bis De­zem­ber 2015 PostDoc am DFG-Gra­du­ier­ten­kolleg ›Privatheit‹ an der Uni­ver­si­tät Passau. März bis Mai 2016 Gastwissenschaftler an der Faculdade de Letras der Universidade de Lisboa. Von Mai 2016 bis De­zem­ber 2018 wis­sen­schaft­licher Mit­ar­bei­ter, seit Januar 2019 Akademischer Rat a.Z. an der TU Dort­mund. Habilitationsprojekt: »Schlüsselliteratur, Schlüsseldiskurs und Schlüsselmechanik: Eine historische Analyse der Funktionen im Dispositiv der Literatur«.

Monographie

2014: Poetiken des Selbst. Identität, Autorschaft und Autofiktion. Am Bei­spiel von Rainald Goetz, Joachim Lottmann und Alban Nikolai Herbst. Berlin u.a.: De Gruyter.

 

Herausgeberschaften und Mitarbeit

2017:  Unlaute. Noise / Geräusch in Kultur, Me­di­en und Wis­sen­schaf­ten seit 1900. Hrsg. v. Sylvia Mieszkowski und Sigrid Nieberle, unter Mitarbeit von Innokentij Kreknin. Bielefeld: transcript.

2016: Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit, hrsg. v. Innokentij Kreknin und Chantal Marquardt. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie.

2016: Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel, hrsg. v. Martin Hennig und Innokentij Kreknin. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: Räu­me und Kulturen des Privaten, hrsg. v. Eva Beyvers, Paula Helm, Martin Hennig, Carmen Keckeis, Innokentij Kreknin und Florian Püschel. Heidelberg: Springer 2016.

2010–2014: Textpraxis. Digitales Journal für Philologie; wissenschaftliches Open-Access-Journal.

 

Aufsätze

2019: »Literarästhetik und die Hermeneutik des Subjekts: Subjektivation bei Christian Kracht – Respondenz zu den Beiträgen von Philip Ajouri und Matthias N. Lorenz«. In: Susanne Komfort-Hein / Heinz Drügh (Hg.): Christian Krachts Ästhetik. Berlin: Metzler 2019, S. 211–224.

2018: »Selbstreferenz und die Struk­tur des Unbehagens der ›Methode Kracht‹. Zu ei­nem Wandel der Poetik in ›Imperium‹ und ›Die Toten‹«. In: Matthias N. Lorenz und Christine Riniker (Hg.): Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption. Berlin: Frank & Timme 2018, S. 35–69.

2017: »Von Pop zu Post-Pop. Camp als Subversion in den Romanen Joachim Bessings«. In: Dominic Büker / Haimo Stiemer (Hg.):
Social Turn in der Literatur(wissenschaft). Weilerswist: Velbrück 2017, S. 51–78.

2017: »Rettung der informationellen Selbstbestimmung durch die Teilung der di­gi­ta­len Sphäre? Ein Vorschlag aus subjekttheoretischer Perspektive«. In: Michael Friedewald, Jörn Lamla und Alexander Roßnagel (Hg.): Informationelle Selbstbestimmung im di­gi­ta­len Wandel. Wiesbaden: Springer Vieweg 2017, S. 201-225.

2016: »Einleitung: Subjekthaftigkeit, Digitalität, Fiktion und Alltagswirklichkeit« (mit Chantal Marquardt). In: Dies. (Hg.): Das digitalisierte Subjekt. Grenzbereiche zwischen Fiktion und Alltagswirklichkeit. Sonderausgabe #1 (2016) von Textpraxis. Digitales Journal für Philologie, S. 1–20, DOI: dx.doi.org/10.17879/34279537229.

2016: »Subjekttheorie und Game Studies – ein Überblick« (mit Martin Hennig). In: Dies. (Hg.): Das ludische Selbst: Subjekt-Objekt-Verhältnisse im Computerspiel. Sonderausgabe von Paidia. Zeitschrift für Computerspielforschung.

2016: »Einleitung« (mit Eva Beyvers, Martin Hennig, Florian Püschel, Paula Helm und Carmen Keckeis). In: Dies. (Hg.): Räu­me und Kulturen des Privaten. Heidelberg: Springer, S. 1–17.

2014: »Die beobachtbaren Beobachter: Visuelle Inszenierungen von Autorschaft am Bei­spiel von Rainald Goetz«. In: Matthias Schaffrick / Markus Willand (Hg.): The­o­ri­en und Praktiken der Autorschaft. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 485-518.

2014: »Die Faszination des Totalen: Autokratie und Fanatismus bei Christian Kracht«. In: Christian Sieg / Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Autorschaft im Span­nungs­feld von Religion und Politik. Würzburg: Ergon, S. 145-165.

2014: »Jean-François Lyotard (1924-1998): Das postmoderne Wissen (1979)«. In: KulturPoetik 1/2014 (Reihe »KulturKlassiker«), S. 125-134.

2014: »Der Patient namens Schriftsteller. Borderline als Autorschaft und Krank­heit bei Joachim Lottmann«. In: Sabine Kyora (Hg.): Subjektform Autor. Autorschaftsinszenierungen als Praktiken der Subjektivierung. Bielefeld: Transcript, S. 327-342.

2013: »Kybernetischer Realismus und Autofiktion. Ein Ordnungsversuch digitaler poetischer Phänomene am Bei­spiel von Alban Nikolai Herbst«. In: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Auto(r)fiktion. Strategien literarischer Selbsterschaffung. Bielefeld: Aisthesis, S. 279-314.

2012: »Transmediale Beglaubigungen. Das Internet und seine Spielorte des Autofiktionalen«. In: Franciszek Grucza u.a. (Hg.): Akten des XII. Germanistenkongresses der IVG Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit. Bern. u.a.: Peter Lang, Bd. 8, S. 205-209.

2011: »Das Licht und das Ich. Identität, Fiktionalität und Referentialität in den Internet-Schriften von Rainald Goetz«. In: Olaf Grabienski / Till Huber / Jan-Noël Thon (Hg.): Poetik der Oberfläche. Die deutschsprachige Popliteratur der 1990er Jahre. Berlin u.a.: De Gruyter, S. 143-164.

 

Lexikon- und Handbuchartikel

2019: »Autofiktion«. Artikel in: Moritz Baßler und Eckhard Schumacher (Hg.): Handbuch Literatur & Pop. (Reihe »Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie«). Berlin u.a.: De Gruyter 2019, S. 199–213.

2018: »Digital Life Narratives / Digital Selves / Autobiography on the Internet«. Artikel in: Martina Wagner-Egelhaaf (Hg.): Handbook Autobiography / Autofiction, Bd. 1. Berlin u.a.: De Gruyter 2018, S. 557–564, DOI: doi.org/10.1515/9783110279818-071.

2013: »Christian Kracht« (mit Johannes Birgfeld). Artikel in: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Kritisches Lexikon zur deutsch­sprachigen Gegenwartsliteratur. Mün­chen: Edition Text + Kritik.

 

Rezensionen und kleinere Textsorten

2018: »He­raus­for­de­run­gen des Doppelsinns. Wahrheit und Allegorie der Fabel als Gegenstände der Literaturtheorie«. In: Joachim Kreische, Sigrid Nieberle und Barbara Welzel (Hg.): Aesop @ TU Dort­mund. Eine Uni – ein Buch. Dort­mund: Dort­mun­der Schriften zur Kunst 2018, S. 189–196.

2016: Rezension zu: Andrea Bartl und Martin Kraus (Hg.): Skandalautoren: Zu repräsentativen Mustern literarischer Provokation und Aufsehen erregender Autorinszenierung, 2 Bde. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014. In: Arcadia. Internationale Zeitschrift für literarische Kultur 51/1 (2016), S. 204–214.

2016: Rezension zu: Bernhard Metz und Sabine Zubarik (Hg.): Den Rah­men sprengen. Anmerkungspraktiken in Literatur, Kunst und Film. Berlin: Kadmos 2012. In: Zeitschrift für französische Spra­che und Literatur (ZfSL) 125/3 (2016), S. 296–303.

2015: »Kartierungen eines Geheimnisvollen«. Rezension zu: Matthias N. Lorenz (Hg.): Christian Kracht. Werkverzeichnis und kommentierte Bibliografie der For­schung. Bielefeld: Aisthesis 2014]. In: IASLonline.

2008: »Spaßausfall im Spiegelsaal. Christian Kracht und einige Kor­rek­tu­ren am überalterten Diskurs Popliteratur«. In: Zonic Nr. 14/17, S. 140–145.

 

Kalender

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Mensapläne

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.