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Wiedersehen mit Heidi / Re-reading Heidi

Drei Berge mit schneebedeckten Gipfeln in einem blau-weißen Kreis, der größte Berg ist in der Mitte von zwei kleinen Bergen © CC0

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 gibt es ein Wiedersehen mit Heidi: Die Pro­fes­sur für neuere und neueste deutsche Literatur mit dem Schwer­punkt Gender und Di­ver­si­tät or­ga­ni­siert eine di­gi­ta­le Ringvorlesung, die sich den er­folg­rei­chen Heidi-Romanen von Johanna Spyri (1827–1901) unter in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Gesichtspunkten aus der Diversitätsforschung wid­met.

Mit ihrem Roman „Heidis Lehr- und Wanderjahre“ (1880) und der Fort­set­zung „Heidi kann brauchen, was es gelernt hat“ (1881) konnte Johanna Spyri (1827–1901) einen großen Erfolg landen. Seither wurden die Heidi-Romane in ca. 50 Sprachen übersetzt. Sie gehören – wie sonst nur die Werke von Astrid Lindgren – zum west­lichen Kanon der populären Kin­der- und Jugendliteratur. Zahlreiche Transformationen in Medienformate wie Spielfilm, TV-Serie/Anime, Comic und Audiobook folgten. Die Vorlesung „Wiedersehen mit Heidi“ nähert sich dem Roman unter in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Gesichtspunkten aus der Diversitätsforschung. Die Beiträge internationaler Wis­sen­schaft­ler*in­nen unter­zie­hen den Roman und seine Fort­set­zung einer ak­tu­a­li­siert­en und polyperspektivi­schen Lektüre, um so seiner hohen Konnektivität und großen Popularität auf die Spur zu kom­men. Im Zen­trum der Beiträge stehen wich­ti­ge Diversitätsdimensionen wie Alter, Be­hin­derung, Nation, Ge­schlecht, Ethnie und soziales Milieu. Auch wei­tere Differenzen geraten in den Blick, z.B. bildungsbiographische Un­ter­schie­de zwischen der von Armut gezeichneten länd­li­chen Bevölkerung und dem urbanen, gut situierten Bürgertum. Überdies ist die Mehr­sprachigkeit in diesem Text ein auffälliges Distinktionsmerkmal. Aufmerksamkeit kommt ins­be­son­de­re den medialen Transformationen des Heidi-Stoffs im globalen Vertriebskontext zu, vom Volkslied über den Spielfilm zur Manga-Serie.

Im Som­mer­se­mes­ter 2021 star­tet das Projekt mit einer di­gi­ta­len Ringvorlesung, die von Prof. Dr. Sigrid Nieberle und Dr. Linda Leskau ver­an­stal­tet. Weitere In­for­ma­ti­onen zum Projekt und zur Ringvorlesung finden Sie auf der Homepage des Lehr-, Lern- und For­schungs­pro­jekts.

Pro­gramm der Ringvorlesung als PDF-Download

 

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Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.